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1.) Der Blaue Turm ist für jeden, der in dieser Stadt lebt oder sie besucht, ein Wegweiser, eine Orientierungshilfe. Weit ragt er über alle Häuser hinaus und ist von überall her zu sehen. Mag sich einer noch so verlaufen haben: zum Blauen Turm findet er auf jeden Fall zurück und kann von dort aus neuen Anlauf nehmen, um den richtigen Weg zu finden. Das Wahrzeichen der Pfadfinder ist eine dreiblättrige Kompasslilie, die ein Kreuz umschließt. Im Zeichen unseres Verbandes ist sie noch von einem dreiblättrigen Kleeblatt umschlossen. Die weiße Kompasslilie und das Kreuz sind für alle in diesem Verband ein Wegweiser, eine Orientierungshilfe. Mag sich einer noch so verlaufen, noch so verrannt haben: zum Evangelium von Jesus Christus findet er auf jeden Fall zurück und kann von dort aus neuen Anlauf nehmen, um den richtigen Weg zu finden.
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2.) Der Blaue Turm ist ein Abenteuer für jeden, der in dieser Stadt lebt oder sie besucht, etwas, was er gerne einmal erobern möchte: am liebsten bei Nacht, mit Fackeln, in einer verschworenen Gruppe das alte Gemäuer ausleuchten, auf eigene Faust und mit allen Sinnen einen versteckten Gang aufspüren im Dunkeln eine Gruselgeschichte hören. . . . Das Leben in einer kleinen, verschworenen Gruppe von Jungen und Mädchen auf Fahrt und Lager, bei Spiel und Geselligkeit ist für alle Pfadis ein Abenteuer. Sich nicht bloß mitziehen lassen, sondern schon bald selber mitgestalten, mitentscheiden und mitverantworten ist etwas, was jede/jeder sich gerne erobern möchte. Dass dabei Liebesfähigkeit und Selbstständigkeit, Phantasie, Verantwortung und Urteilsfähigkeit fast wie von selbst mitwachsen, ist eine der spannendsten Erfahrungen, die Pfadis machen können.
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3.) Der Blaue Turm ist für jeden, der in dieser Stadt lebt oder sie besucht, eine Herausforderung: man muss einmal ganz oben gewesen sein, den Ausblick und die Weite genießen, die sich rundherum dem Auge darbietet, Häuser, Straßen, Flüsse, Hügel, alles bekommt eine andere Perspektive, rückt in größere Zusammenhänge. Fahrten zu befreundeten Gruppen ins Ausland, Besuche ausländischer Gruppen bei uns, internationale Begegnung auf Lagern vermitteln eine etwas andere Perspektive für die Zusammenhänge, in denen wir leben. Erziehung zum Frieden, entwicklungsbezogene Zusammenarbeit und ökologische Verantwortung bleiben da keine Schlagworte mehr, sondern werden im Alltag eingeübt.
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