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Sommerlager 2021

Am ersten Tag der Sommerferien war es endlich wieder so weit: Etwa 40 Wimpfener Pfadis machten sich mit dem Bus auf den Weg nach Daleiden. Dort lagen 10 Tage auf dem Zeltplatz am Golland Haus der Jugend vor uns.

Nachdem wir am Lagerplatz angekommen waren, alle Zelte aufgebaut und gegessen hatten, gab es abends eine Einführung in das Thema des Lagers: In 10 Tagen wollten wir die Welt umrunden und gemeinsam mit unserer Reiseleiterin, Miss Worldwide, jeden Tag ein neues Land entdecken.
Die Reise führte uns auch gleich am nächsten Tag nach Frankreich. Vormittags entstanden dabei einige Lagerbauten, wie beispielsweise ein Fahnenmast und ein Ofen. Außerdem bekamen alle Pfadis einen Beutel, der als Reisesouvenir jeden Tag passend zum jeweiligen Land bemalt werden konnte. Mit einem gemütlichen Singeabend inklusive Quiz über Frankreich ließen wir den Tag ausklingen, bevor am nächsten Tag die USA anstanden.

Wie in Amerika üblich, widmeten wir uns vor allem sportlichen Aktivitäten: Nach einer Wanderung, bei der wir die Gegend um den Zeltplatz erkundeten, konnte man sich auch beim Capture-the-Flag spielen noch einmal richtig auspowern.
Sonntag morgens fand dann unser Gottesdienst statt. Danach lernten wir einen mexikanischen Tanz und während sich einige noch an Gymnastikübungen, wie der menschlichen Pyramide, probierten, ließen sich andere Gesicht und Arme im „Dia-de-los-Muertos“ -Stil bemalen. Durch die typisch mexikanischen Tacos zum Abendessen gestärkt, hatten alle noch viel Spaß beim Spieleabend, der von Sippe Panda organisiert wurde.

Tag fünf begann etwas ruhiger: Japan stand auf dem Programm und an der Seite einiger Jamboree-erfahrener Reiseführer entstand leckerer Tee und viele bunte Zentrifugalbilder. Auf fast jedem Souvenir-Beutel waren am Ende des Tages auch japanische Schriftzeichen zu entdecken. Zu Mittag gab es die traditionell japanischen Ramen-Nudeln. Danach spielten wir noch einige große Runden 3-Stöckeles.

Am Dienstag stand auf dem Reiseplan dann Südafrika an und traditionell standen einige Workshops zur Auswahl, wie z.B. Körbe flechten oder Trommeln bauen. Auch die Beutel wurden weiter bemalt mit der südafrikanischen Flagge. Außerdem haben wir eine Schnitzeljagd veranstaltet, indem wir zwei Gruppen gebildet haben, die sich gegenseitig eine Schnitzeljagd vorbereitet haben. Die eine war eher was zum Denken, während die andere viel mit Bewegung zu tun hatte, doch beide haben auf ihre Weise Spaß gemacht.
Am Abend gab es dann noch einen coolen Casinoabend mit leckeren Getränken und Snacks an der Bar und natürlich vielen verschiedenen Spielen. Leider wurde dabei aber auch der Treibstoff verzockt, den wir benötigten, um mit dem Flugzeug ins nächste Land zu reisen. Allerdings fanden wir am nächsten Tag eine Lösung und klauten uns beim Geländespiel unseren Treibstoff zurück. Zu aller Freude wurde zum Abendessen dann gegrillt. Nachdem abends in gemütlicher Runde gesungen wurde, fand die Nachtwanderung statt und dazugehörig auch Aufnahmen vieler Sippen in die nächste Stufe. Dazu gab es dann noch Chai und Grießbrei.

Nach dem ganzen Abenteuer kamen wir am Donnerstag dann endlich in Indien an. Am Morgen wurden mehrere Gruppen gebildet, die ihre Tänze einstudierten, für den Tanzwettbewerb am Abend. Zu Essen gab es, typisch indisch, Curry.  Am Nachmittag lud die „Wellnessjurte“ mit Gesichtsmasken, Henna Tattoos und Liegemöglichkeiten zum Entspannen ein.  Abends kam es dann zum ersehnten Tanzwettbewerb, bei dem wir am Ende alle zusammen zu typisch Lagerliedern wie Macarena getanzt haben und eine Menge Spaß hatten. Diesen Abend haben wir dann noch mit einer Runde Werwolf ausklingen lassen.

Am Letzen richtigen Tag stand auf dem Programm Australien an. Morgens bereitete jede Sippe für eine andere eine Challenge für den Abend vor und am Nachmittag gingen wir in den Wald und bauten Unterschlüpfe. Wie auf jedem Lager gab es am Letzen Tag dann noch ein Festessen, mit Burgern und Salat. Bei den Sippenchallenges waren alle sehr kreativ und so gab es Challenges, wie z.B. Gegenstände erraten, das machen, was in einer Geschichte erzählt wird oder auch Pfannkuchen backen auf Zeit.

Zurück in Deutschland angekommen bauten wir unsere Zelte ab, fuhren nach Hause und das Sommerlager 2021 war beendet. Ein paar Tage weg aus dem Alltag und rein ins Vergnügen, so wie man es früher gemacht hat, haben dieses Sommerlager unvergesslich gemacht und darüber wird noch lange erzählt werden. 


Autor*innen: Mathilda Heim, Emily Kanbach